Reisebericht Nah-Ost 2016

Acht Studenten, sieben Länder, zwölf Städte und das in vier Wochen.

Jeder hat einen Bericht zu einer der Stationen verfasst, die bereits beim Campusradio Dresden veröffentlich wurden. Dieser Text ist eine Zusammenfassung dieser Beiträge. In jeder Zwischenüberschrift findet ihr den Link zum Originalbeitrag beim Campusradio Dresden. Bilder von Dario Wernitz, Hannes Ortlieb, Robin Dunkel, Fabian Köhler und Richard Oling.

Danzig – Die Alte Handels- und Hansestadt

Nach einer Nacht im deutlich zu warmen Schlafwagen fanden wir uns morgens im Danziger Hauptbahnhof (Gdańsk Główny) wieder. Von dort durchquerten wir zunächst die wunderschöne und menschenleere Altstadt, um zum Hostel zu kommen und unser schweres Reisegepäck abzustellen. Da wir am ersten Tag noch keine Termine hatten, streiften wir ein paar Stunden durch die Altstadt, spielten die klassischen Touristen und fuhren später an den Ostsee-Strand. Dort kühlte sich ein Großteil der Gruppe im angenehm temperierten Wasser ab, denn trotz Mitte September erreichten die Außentemperaturen annähernd 30 Grad Celsius.

Altstadt von Danzig

Altstadt von Danzig

Für unseren zweiten Tag in Danzig stand eine Hafenführung an, für die wir ein Taxi benötigten, um uns auf dem weitläufigen Gelände fortzubewegen. Dieses brachte uns zur Hafenverwaltung, wo wir um 9 Uhr einen Termin mit Herrn Stupak, dem Marketingleiter der Danziger Hafenbehörde, hatten.

Im Hafen Danzig

Im Hafen Danzig

 

Hafen Danzig

Hafen Danzig

Im Kühlhaus des Hafen Danzig

Im Kühlhaus des Hafen Danzig

Zuerst fuhren wir, durch den neuen Straßentunnel, der auf Höhe des Hafengeländes die Tote Weichsel unterquert, zum Gebäude des Hafenkapitäns. Dort lauschten wir einer Präsentation zum Hafen, welcher der größte Polens ist. Danach ging es in den Harbour Tower, aus dessen Konferenzraum man einen wunderbaren Blick über die Ostsee und den Hafen hat. Anschließend besuchten wir ein Kühlhaus. Zur Einhaltung der Hygienevorschriften mussten wir, zur Unterhaltung aller, Schutzkleidung anlegen. In so einer Kühlkammer herrschen kuschelige Temperaturen von –20 Grad Celsius. Danach ging es zum Containerterminal und zum Schüttgutterminal mit tausenden Tonnen Kohle. Durch die hohen Temperaturen glühten und rauchten Teile der schwarzen Kohleberge schon, was uns für einen kurzen Moment in Unruhe versetzte. An dieser Stelle endete der offizielle Teil der Besichtigung auch.  Um 17 Uhr ging es dann mit dem Bus weiter nach Kaliningrad. Die dreieinhalbstündige Fahrt durch Pommern verlief ruhig und die polnisch-russische Grenze war verhältnismäßig schnell passiert.

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