Russische Weihnachtsfeier (Dezember 2013)

Das Vereinsjahr endet veranstaltungsmäßig traditionell mit der Russischen Weihnachtsfeier im

Dezember, so auch, abgesehen vom Russlandbilderabend, im vergangenen Jahr. Diesmal fiel die

Wahl dabei auf den Gutzkowclub, der etwas mehr Platz als im vergangenen Jahr wie auch eine Küche

für unser kleines Speisenangebot zu bieten hatte. Kulinarisch hatten wir uns original russische

Pelmeni im russischen Supermarkt besorgt. Das sind kleine Teigtaschen mit zumeist einer

Fleischfüllung und damit quasi Schwäbische Maultauschen auf Russisch. Die gibt´s jedoch nicht nur

als Suppe sondern gerne auch so auf dem Teller mit einem Klecks saurer Sahne, wie es die Russen

gerne zu vielerlei Gerichten haben. Gleiches gab´s bei der Soljanka dazu und auch für Knabbereien

war in Form der in Russland beliebten Teigringe gesorgt. Bei den Getränken war natürlich original

russischer Wodka am Start und wie wir in Russland gelernt hatten, sollte man dabei immer schön

etwas saftiges essen. Deshalb stand ein großes Glas mit sauren Gurken bereit, die gerne zu jedem

Wodka gereicht wurden. Exklusiv an diesem Abend war unser Getränkespecial, welches wir in

Jekaterinburg kennengelernt hatten: Der Mangolian. Dabei handelt es sich um einen Mix aus Wodka,

Bier und Cola, je nach gewünschter Stärke mit einem wachsenden Anteil an Wodka. Wohl aufgrund

der ungewöhnlichen Mischung bestand eine anfängliche Zurückhaltung, bis eine Clubrunde

organisiert war, so dass das dazugehörige Trinkritual mit etwa 25 Leuten auf der kleinen Clubbühne

ordnungsgemäß abgehalten werden konnte. Dabei kniet man sich auf den Boden und ein

Vorsprecher stimmt an, bis das Glas dann in einem Zug geleert wird und zum Abschluss der

„Mangolian Kiss“ folgt. Den ganzen Abend über gab es auf der Leinwand eine Diashow unserer

besten Bilder der 2013er-Transsib-Tour zu sehen (siehe Bericht von Simon), musikalisch natürlich

passend untermalt. Gegen 2 Uhr war die fröhliche Veranstaltung dann beendet, auch wenn sich so

mancher der rund 70 Teilnehmer nicht mehr daran erinnern dürfte 😉

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